Triathlon Total – Liga Teamwettkampf und Roth

Vergangenes Wochenende stand vollständig unter dem Motto #ESKALATION! Los ging’s am Samstag beim Liga-Rennen in Ebenweiler „uff dr Alb“. Es stand das Sonderformat „Teamwettkampf“ an, bei dem 5 (Frauen 4) Athleten an den Start gehen und versuchen den gesamten Wettkampf über zusammen zu bleiben um sich maximal zu unterstützen. Denn im Teamwettkampf ist gegenseitiges schieben außdrücklich gewünscht. Ein Athlet darf zurückfallen – es zählt die Zeit des vierten Manns (der dritten Frau).

Die stark besetzte erste Mannschaft um Simon stand in den Startlöchern als es zu donnern begann. Trotz der unsicheren Wetterlage wurde das Rennen gestartet. 750m ging es für die Männer durch den Tümpel von Ebenweiler, der von außen betrachtet mehr Algen und Seerosen beinhaltet als Wasser. Die ersten 50m konnten bis Brusthöhe gelaufen werden – die restliche Strecke kämpften sich die Sillas durch die Wasserpflanzen und kamen gemeinsam in der Wechselzone an. Die Radstrecke bot gleich zu Beginn einen längeren Berg, war in Summe aber sehr schön zu fahren. Die Teamarbeit funktionierte auch bei Starkregen und überfluteter Straße wie geplant und so konnte beim Laufen nochmal angegriffen werden. Da bereits im Wasser Zeit auf die zuvor (immer im 30s Abstand) gestartete Teams gutgemacht werden konnte und auf dem Rad auf Platz 3 vorgefahren werden konnte war beim Laufen klar, dass was Großes in der Luft liegt. Als dritte Mannschaft wurde eingelaufen und das rechnen begann. Am Ende waren es 9 Sekunden welche für ein historisches Ergebnis für das Team Silla Hopp reichten.

 

Die Starts der anderen Ligen wurden zunächst um 45min verschoben und letztendlich dann das Schwimmen aufgrund des anhaltenden Donners abgesagt. Vor allem Sandra und die anderen Mädels ihres Teams freuten sich, dass sie sich die Seerosen nicht aus nächster Nähe anschauen mussten. Gestartet wurde für die Frauenliga also mit einem Sprint in die Wechselzone, um direkt an dem langen selektiven Berg das 30s vorher gestartete Team zu überholen. Die Aufholjagd auf dem Rad lief super und beim Laufen wurden nochmal alle Kräfte mobilisiert. Es ist noch nicht final geklärt was anstrengender ist: schieben oder geschoben werden. Sandra leistete ihr Soll beim organisieren der Mannschaft und dem Radfahren um die stärkere Läuferinen zu schonen. Aufgrund einer homogenen Leistung und kämpferischen Leistung stürmen die Mädels ebenfalls das Podest. Beim Teamwettkampf wurde alle Anstrengung belohnt mit dem starken 3. Platz.

 

Von der Alb ging es für Sandra, Simon und ein paar weitere Sillas direkt nach Roth weiter – ins Triathlon-Mekka. Sandras Bruder sollte in einer Staffel schwimmen, trat seinen Part aber kurzfristig an Sandra ab, da er nach 3 Wochen Krankheit verständlicherweise endlich richtig gesund werden wollte. Somit konnte Sandra das ausgefallene Schwimmen aus der Liga quasi nachholen. 8:50 Uhr fiel der Startschuss für die 3,8km. Angepeilt waren 54 Minuten, wie beim letzten Mal. Aus den alten Fehlern soll man ja lernen, daher stellte sich Sandra nicht in die erste Reihe und hoffte der Prügelei zu entkommen, aber auch im Mittelfeld ging es teilweise echt unfair zur Sache. Erst nach 600m wurde es etwas entspannter und sie konnte ihren Rhythmus finden. Unterwegs zeigte sich, dass 3,8km doch recht lang sind, wenn man nicht ab und zu mal lange Strecken schwimmt. Aber auf den letzten 800m konnte sie nochmal etwas Gas geben, um dann nach 57 Minuten zum Staffelradfahrer in die Wechselzone zu rennen. Alle Zeiten waren etwas langsamer dieses Jahr, doch die Uhr zeigte 3,86km an – vielleicht war die Strömung etwas stärker. Sandras Staffel kam nach einer super Zeit von 10:00:47 Stunden ins Ziel und verfehlte nur ganz knapp das Ziel Sub10.

 

Diese Woche wird regeneriert und dann geht’s Samstag schon zum Liga-Finale an den Schluchsee. Sandra und Simon werden wieder mit dem Team Silla Hopp am Start sein und um Punkte für die Gesamtwertung kämpfen.

 

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