THE Championship – Challenge Samorin

Am 3.6. fand die erste Austragung der Challenge Meisterschaft THE Championship statt. Austragungsort war das X-Bionic Sphere in Samorin.

Simon konnte sich für das Rennen im Rahmen der Challenge Heilbronn qualifizieren. Von Mittwoch bis Sonntag war das zentral in Bratislava gelegene Loft Hotel unser Domizil. Von dort ging es knapp 30 Kilometer zum Wettkampfgelände rund um das neu erbaute X-Bionic Sphere, was einem Olympia Stützpunkt entspricht.

Der Donnerstag wurde genutzt, um die Strecken kennenzulernen. Die Schwimmstrecke war bereits abgesteckt und morgens offiziell zum Schwimmen. Der Schwimmkurs war ein Rechteck, welches zuerst gegen die Strömung und entgegen dem Uhrzeigersinn, geschwommen wurde.

Für den Radstreckentest konnten wir uns Profi Triathletin Anja Beranek anschließen. Wir beschlossen die ersten 30 Kilometer mit dem Auto zu fahren, um dann mit dem Rad die Strecke bis zum Wendepunkt abzufahren. Der Wind zeigte schon, dass er die fehlende Berge auf der Radstrecke ersetzten wird.  Es ging durchweg an der Donau entlang und so war auch die maximale Erhöhung die Querung der Donau.

Am Donnerstag war die komplette Laufrunde ab 14 Uhr zur Besichtigung geöffnet, was wir nutzen und von Sandra ein Fotoshooting bekamen. Die Laufstrecke ist sehr abwechslungsreich und führt über Asphalt, die Trabrennbahn (Sand) sowie die Springreit-Anlage (Wiese) zum Wendepunkt auf dem Damm und bot (wie die Radstrecke) wenig Schatten.

Das Rennen

Samstag war dann Wettkampftag. Um 9 Uhr ging es für die Profis ins Rennen, dann folgte alle 10 Minuten die nächste Startwelle. Um 10:10 Uhr ging es für Simon in der Startwelle AK30-39 in das Rennen. Gut positioniert konnte Simon seinen Rhythmus schnell finden und die Bojen direkt anschwimmen. Nach starken 28 Minuten kam Simon als 6. in seiner Altersklasse aus dem Wasser und machte sich auf den rund 600m langen Weg von der Donau in die Wechselzone zu seinem Fahrrad.

Die Radstrecke führte aus Samorin raus durch kleine Dörfer in Richtung des Staudamms, welcher der höchste Punkt der Strecke ist. Um auf der flachen Strecke dem Windschattenfahren entgegenwirken zu können, wurde die Windschattenbox auf 20m vergrößert. Die ersten 30 Kilometer rollte es dank vorhergesagtem Rückenwind wie von alleine und Simon konnte so auf vor ihm gestartete Athleten auffahren und überholen. Er konnte schnell seinen Rhythmus und Position finden und erreichte die geplanten Wattwerte, verlor aber dennoch auf dem Rad deutlich an Platzierungen in der Alterklasse. Um nicht ganz an Boden zu verlieren, drückte Simon etwas mehr auf dem Rad, ab dem Staudamm ging es oben auf dem Deich parallel zur Donau zum Wendepunkt bei Gegenwind. Vom Wendepunkt sollte eine Passage mit Rückenwind für 15 Kilometer folgen, doch diese fiel leider aus und so standen die restlichen rund 40km ebenfalls im Zeichen des Kampfs gegen den Wind. Auf einer für Simon untypischen Radstrecke mit gerademal 70 Höhenmetern und überwiegendem Gegenwind kam Simon nach 2:28h in der Wechselzone in Samorin an.

Die Mittagssonne drückte merklich. Die Beine deuteten bereits an, dass die Leistung etwas zu optimistisch war. Die ersten 3 Kilometer liefen noch wie geplant, allerdings war ziemlich schnell Cola als Energielieferant ausgemacht. Die ersten 1,5 Runden war das Ziel, sich an den Verpflegungsstellen ausgiebig zu versorgen, um dann wieder schnell in den Laufrhythmus zu kommen. Nicht wie geplant, aber im Ziel angekommen, war die Teilnahme der THE Championship nach 4:37h beendet.

Fazit

Für Simon war es nicht das erhoffte Rennen, in dem alle Rädchen sauber ineinander griffen. Dank intensiver Arbeit mit Sportsbirne konnte die Wackeldisziplin Schwimmen im Kopf optimal vorbereitet werden und eine sehr gute Leistung abgerufen werden. Mit einem starken Radsplit wurden zwar innerhalb der AK Plätze verloren, aber viel an Erfahrung gewonnen. Das Thema Ernährung wird mich noch weiter beschäftigen, da die Wettkampfverpflegung wohl noch immer nicht 100% stimmt und wieder zu einem sehr mäßigen Laufpart geführt hat.

Das Rennen war gut organisiert und durchgeführt. Die Wege waren weit. Auch am Wettkampfmorgen standen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Die Anzahl der Aussteller auf der Expo war sehr überschaubar.

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