Liga 2017 – Erbach

Am Sonntag stand der dritte Liga Wettkampf an, welcher über die Olympische Distanz ging. Der Austragungsort Erbach ist schon lange bekannt und bewährt im Liga-Geschehen. Da bei Sandra der Erbacher Triathlon ganz oben auf der Liste der Lieblingstriathlons steht, war die Vorfreude groß. Außerdem war es für sie der erste „richtige“ Wettkampf mit Windschattenfreigabe. Backnang hatte zwar auch Windschattenfreigabe, aber die Strecke gab durch viele Kurven und ständiges auf und ab nicht viel Windschattenmöglichkeiten her.

Auch trägt die deutlich breitere Frauenliga mit zum ersten mal 14 Teams auch dazu bei, dass es eher Chancen gibt das sich gleichstarke Athletinnen zu einer Gruppe zusammenfinden und gemeinsam fahren.

Das ist eben der taktische Unterschied zum Rennen mit Windschattenverbot.

Die erste Liga ging mit Simon wie gewohnt als erstes ohne Neoprenanzug in den 25 Grad warmen See. Für die 1. Liga galt es nun die bisherigen Top Ergebnisse und somit Top Platzierung zu verteidigen. Das Schwimmen ohne Neo rief eine große langgezogene Verfolgergruppe hervor, in der vorne Teamkollege Ramon war und am Ende Simon als dritter Silla schwamm. Trotz eines eher mäßigen 1. Wechsels war Simon sofort in deiner kleineren Verfolgergruppe, machte Druck und konnte innerhalb der ersten 5 Kilometer weitere Athleten einsammeln, so dass die Gruppe auf bis zu 12 Mann anwuchs. Leider war es keine ausgeglichene Gruppe und so sorgte Simon mit Benjamin Klotz (Non Plus Ultra Esslingen), Woflgang Angst (LG Steinlach) und Pascal Tischler (TV Forst) für das Tempo, um an die in Sichtweite fahrende Gruppe mit Silla Kollege Ramon Hagen aufzuschließen. Leider konnten wir 4 Athleten uns trotz größer Bemühungen nicht von der Gruppe lösen und wurden von den anderen Mitfahrern in der Gruppe ausgebremst. Ab km 25 wurde die Liga DraftingHetzjagd eingestellt, da alle Versuche auf die vordere Gruppe aufzuschließen, nicht zielführend waren und keine Chancen auf Erfolg hatten. Danke dennoch an die Mitstreiter, die es bis dahin unerlässlich versucht hatten.
So wechselte Ramon dann als 2. Silla in die Laufschuhe, ehe Simon die Verfolgung aufnehmen konnte. Die Beine liefen nach dem kräfteraubenden Radfahren nicht mehr wie gewünscht. Erst bei Kilometer 5 überholte Simon Ramon und lief als 2. Silla auf Platz 40 ins Ziel, wo der schnellste Silla Björn wartete. In der Mannschaftswertung musste das Team einen Rückschlag hinnehmen und kam nicht über einen 11. Platz hinaus.

Ziemlich exakt als Simon das Schwimmen hinter sich hatte, startete Sandra in den See. Bis zur ersten Boje ging es wild zur Sache – von Schlägen und Drängeln bis hin zu einer quer zur Strecke schwimmenden Athletin war alles dabei. Ab der zweiten Boje entspannte sich die Lage und Sandra konnte ihren Rhythmus finden, um auf der zweiten Runde mehrere Athletinnen einzuholen. Als vierte ging es aus dem Wasser ab auf’s Rad. Die allererste Athletin war komplett außer Sicht und das dreier Grüppchen voraus nicht erreichbar.Erbach Sandra Nach 2km wurde Sandra von 3 Athletinnen überholt und sich an die Gruppe schließen. Gemeinsam sammelten sie das vorausfahrende dreier Grüppchen ein. Mit super Teamarbeit auf dem Rad legte die Gruppe die schnellte Radzeit auf den Asphalt, um sogar kurz vor Ende der 45km die alleine fahrende Führende einzuholen. Nach schnellem Wechsel ging es für Sandra auf die flache 10km lange Laufstrecke. Anfangs lief es richtig gut und konstant bis Kilometer 6. Ab da hieß es kämpfen, doch durch die one-way Strecke und die entgegenkommenden Team-Kolleginnen war Motivation da. Mit einer Sehr guten und unerwarteten Laufzeit kam Sandra überglücklich als erste Silla-Frau ins Ziel. Gemeinsam landeten die Silla-Mädels auf dem 8. Platz, wodurch sie in der Gesamtwertung auf Rang 12 hochklettern.

In den nächsten 2 Wochen gilt die Vorbereitung ganz dem beliebten Teamwettkampf. Hierbei ist es entscheidend, als Team zu schwimmen (750m), radfahren (20km) und laufen (5km), denn die Zeit des 4. Mannes bzw. der 3. Frau zählt für das Team.

Diese Diashow benötigt JavaScript.