Ironman 70.3 Kraichgau – aller Guten Dinge sind drei

In Vorbereitung auf meine erste Langdistanz in Roth habe ich mich dazu entschlossen, vier Wochen zuvor eine Mitteldistanz zu bestreiten um dort die Form sowie Material und Verpflegung zu testen.

Das Rennen im Kraichgau hat den Vorteil, das ich bereits im Vorfeld mich auf der Strecke vorbereiten konnte und auch die Anreise überschaubar ist.

Den Wettkampf im Kraichgau kenne ich bereits aus meinen vorherigen zwei Starts und habe da auch noch die ein oder andere Rechnung offen. 😉

Supporter Team

Ich konnte in diesem Jahr auf ein Wohnmobil zurückgreifen und hatte so die Möglichkeit in unmittelbarer – aber nicht in Hörweite – des Sees nächtigen und am Wettkampfmorgen entspannt die letzten Vorbereitungen treffen. Fachkundige und Lautstarke Unterstützung war mir und meinen Mitstreitern, Robin und Ramon, durch Freunde und Familie gesichert.

Für mich zum ersten mal ging es im Rolling Start dann in den See. Entspannter Schwimmen – na ja. Es fing schon an das manche beim reinlaufen in den See Schwierigkeiten hatten und dann erstmal unkontrolliert reinplatschten und im Zick-Zack angeschwommen sind. Nachdem ich mich gemeinsam mit 2-3 weiteren freischwimmen konnte ging es flott um die Bojen und im Zeitplan nach kanpp über 29 Minuten raus und auf’s Rad. Das interne Duell mit Ramon hatte ich deutlich verloren und 1:30 Minuten kassiert. Schadensbegrenzung war das Motto auf dem Rad und nicht überzocken – endlich auch mal im Kraichgau beim Laufen zeigen was möglich ist war das Ziel.

#läuft

Das Radfahren ist auf der profilierten Strecke kurzweilig und ich hatte nochmals 2 Mitstreiter mit denen ich im Regelkonformen Abstand rollen konnte. Wir wurden hier erfreulich auch über längere Distanzen von Kampfrichtern begleitet. Nach 2:34 Minuten tauschte ich das Rad gegen die Laufschuhe und hatte nur weitere 2 Minuten gegenüber Ramon verloren. Nun galt es schnell die Laufbeine finden und das Potential abrufen.

Und dieses Jahr gelang das hervorragend. Die Probleme mit schlechtem Laufen der letzten Jahre schien wirklich alleinig an der Versorgung gelegen zu haben. Mit Power und maximaler Motivation ging ich auf die Jagd nach Ramon und konnte Kilometer für Kilometer Zeit gut machen. Inmitten der zweiten Runde konnte ich Ramon im „badischen Energylab“ überholen und vorbeiziehen. Ein großen Dank geht hier aber an den Mitläufer Nico mit dem ich einen tollen Pacemaker gefunden hatte und der einen fairen Wettkampf mitgestaltet hat.

Mit neuer Bestzeit ging es nach 4:30:29 ins Ziel. Probe für die Challenge Roth geglückt. Vielen Dank an alle die mich unterstützt haben und zum Erfolg beigetragen haben.