Dirty Race 2017

Auch in diesem Jahr hieß es am letzten Samstag im Januar – Are you tough enough?

Wie immer stellt das Dirty Race als Cross Duathlon eine willkommene Abwechslung im Trainingsalltag dar. Über 5 Kilometer Laufen – 18 je nach Wetterlage dreckig und anstrengenden Kilometer mit dem MTB und nochmals 4 Kilometer Laufen geht es für die Teilnehmer im Örtchen Murr.

Als austragender Verein, ist es natürlich immer schön eigene Athleten am Start zu haben. Simon war einer der Silla Athleten die an der Startlinie standen. Gemeinsam mit Teamkollege Björn Laibacher galt es den 2. Platz in der Teamwertung, für das Team Silla Hopp / Pelagro, mindestens zu verteidigen.

Wie immer ging es nach dem Startschuss sofort rund und mit hohem Tempo die kurze Gerade ehe das Feld sich um eine Rechtskurve drückt. Dieses Jahr ging alles gut und es gab keine Stürze. Simon hatte den Start etwas verpennt und befand sich erstmals in der 2. großen Verfolgergruppe. Vorn alleine voraus ging Stallelläufer David Albert und der Einzelstarter Ulrich Königs. Gemeinsam mit Philipp Keller gelang es Simon sich innerhalb der ersten Kilometer an die erste Gruppe vorzuarbeiten. Dort befand sich auch Triathlon Profi Michael Göhner, welcher beim Dirty Race sein Comeback nach langer Wettkampfpause gab.

In der Wechselzone angekommen ging es schnell auf das Mountainbike und die ersten Meter flach auf Asphalt entlang. Durch die klirrende Kälte der letzten Wochen waren auch die Wiesen und Feldwege fest und Dank dem Orga-Team auch vom Eis befreit. Bereits beim ersten mal den Anstieg hoch musste Simon das Hinterrad von Phillipp fahren lassen, der Druck war einfach nicht da wie gewünscht. Aufgrund der Wetter und Streckenbedingung musste die Strecke in der vorletzten Abfahrt angepasst und etwas entschärft werden. Mitte der ersten Runde kam von hinten Andreas Schröder vom Sindelfinger Triathlonteam und Simon hatte wieder ein Hinterrad welches ihn gut mitnahm! 🙂

Der abschließende Laufpart ist immer sehr speziell, da man doch so die Wechsel noch nicht trainiert hat und auch die Intensität nicht gewohnt ist. Aber er macht, im Ziel, doch immer Spaß. Leider ging dieses mal beim Laufen nicht mehr so viel nach vorn, die 10. schnellste Laufzeit im Feld ist aber ein guter Weg in Richtung Saison.

Sandra hat den Wettkampf fotografisch begleitet und festgehalten. Die Bilder sind hier einzusehen und unter Nennung der Quelle für private Zwecke nutzbar.

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Alle Informationen und Ergebnisse zum Rennen gibt es hier.