Challenge Roth – wir waren dabei

Am 19. Juli fand zum 30. mal die Challenge Roth statt. Ein gesamter Landkreis ist für ein komplettes Wochenende außer Rand und Band und fest in der Hand von Triathleten.S:Hoch2 bei der Challenge Roth 2014

Am Tag vor dem großen Rennen fand der Challenge Womens Run statt. Unter dem Motto „Ohne Frauen läuft nichts“ starteten rund 1500 Frauen über 5km. Sandra im Zielsprint der Challenge WomenMittendrin statt nur dabei galt für Sandra. Sie bekam noch einen Startplatz und rannte mit.

 

Spontan waren auch Sandra und Simon im Mekka des Triathlon dabei, beide im Dienste einer Staffel des Sponsors RECARO. Sandra als Schwimmerin der spontan am Samstag Abend gegründeten RECARO Staffel. Simon übernahm den Radpart in der Staffel von Sandras Bruder Michael, da der urspüngliche Radfahrer auf Grund eines Radsturzes leider nicht starten konnte.

Am Sonntag um 9:45 fiel der Startschuss für die ersten Staffeln im Europakanal. Das Wetter versprach eine wahre Hitzeschlacht. Selbst der Neoprenanzugwar Sandra schon fast zu warm bei Lufttemperaturen um die 30°Grad und einer Wassertemperatur von rund 20°Grad.Das Geschwisterduell konnte Michael in 56 Minuten knapp vor Sandra (58 Minuten) entscheiden

Simon ging auf die Radstrecke, dicht gefolgt von Sandras Staffel, in der Thomas den Radpart übernahm – kurzfristig mit Leihrad. Die ersten Kilometer liefen flüssig für Simon, Liebhaber von Hitzerennen.Solarer Berg Die Stimmung am Solarer Berg war genial und brachte in allen Teilnehmern Emotionen hervor. Ab Kilometer Hundert wurde es hart, irgendwann gingen an den Verpfelungsstationen erst die Deckel der Trinkflaschen aus, dann Cola, dann sogar Wasser. Doch Simon kämpfte weiter, fuhr auf Catrin auf, die im Einzelrennen unterwegs war. Gegenseitig motivierten sie sich und rollten gemeinsam – natürlich mit Abstand – gemeinsam Richtung Wechselzone, die Simon nach 5:31h erreichte. Knapp zwei Minuten über dem Ziel, was bei DEN Bedingungen trotz allem eine große Leistung ist. Simon schickte den  Läufer Stephan aus Südamerika auf die Strecke, der dort seinen allerersten Marathon in hervorragender Zeit finishte. Der gemeinsame Zieleinlauf, vom Sprecher begrüßt zu werden, der Genuss, eine Finisher Medaille umgehängt zu bekommen und das alles zu genießen, zeigt einfach, warum man das macht.

In Sandras Staffel solte sich herausstellen, dass die spontane Staffel ziemlich Bums in den Beinen hat. Radfahrer Thomas wechselte früher als geplant nach 5:12h auf Tom, der „recht locker“ den Marathon als langen Lauf mitnehmen wollte. Nach nur 3:19 rannte er so schnell ins Ziel, dass er seine Teamkollegen hinter sich lies. Doch später wurde die tolle Leistung natürlich gemeinsam noch gefeiert.