70.3 Ironman Zell am See

Am 31. August fand quasi die Generalprobe für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr über die IRONMAN 70.3 Distanz in Zell am See statt. 1,9km durch den Zeller See schwimmen, 90km Rad fahren und 21,1km laufen – aus der Gesamtdistanz von 113km (70.3 Meilen) leitet sich auch der Name des beliebten Triathlons ab.

Irongirl_run

Irongirl Run Zell am See. Platz 14 für Sandra

Im Vorfeld des Höhepunktes gab es verschiedene Veranstaltungen für die mitgereisten Familienangehörigen und Supporter wie den „Tri The Lake“ (Triathlon über die Sprint- und Olympische Distanz), IronKids Triathlon und IronGirls Run, ein Lauf über 4,2km nur für Frauen. Beim 4,2 Kilometer Lauf ging Sandra für eine kurze, harte Einheit an den Start. Die Strecke führte über einen Teil der offiziellen IRONMAN Laufstrecke und endete im offiziellen IRONMAN Zielbogen – für Sandra nach nur 18:10 min auf einem erfolgreichen 14. Rang.

Schlichenmaier_Bike

Am Morgen des „Raceday“ zeigte sich zwar keine Sonne, doch nach dem Regen der vorhergegangenen Tage waren alle Athleten froh, dass es zumindest trockene 16 Grad waren. Simon ging in der Startwelle direkt nach den Profiathleten in den See mit Blick auf das berühmte Grand Hotel. Er benötigte für die 1,9 Kilometer starke 29 Minuten. Die Radstrecke wartete bereits nach 20 Kilometern mit einem 14 Kilometer langen Anstieg entlang der Hochkönigstraße mit Schlichenmaier_run
teilweise 14% Steigung auf die Athleten. Nach der Abfahrt verlief die Strecke weitestgehend flach und erforderte viel Druck aus den Beinen. Ab Kilometer 60 der Radstrecke öffnete Petrus die Pforten und machte es den Athleten zusätzlich schwer. Nicht ganz im Zeitplan wechselte Simon nach 2:33 Stunden das Rad gegen die Laufschuhe. Die Laufstrecke entlang des Sees war nicht wie erwartet flach, sondern wartete mit kurzen Wellen auf die Athleten. Mit der 59. Schnellsten Halbmarathon Zeit im Feld von 1:25 Stunden blieb die Uhr am Ende nach 4:34 Stunden stehen.

Je Altersklasse konnten hier Slots für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr erreicht werden. Diese wurden nach einem bestimmten Schlüssel je Teilnehmeranzahl verteilt. Für Simon reichte der 16. Rang in der Altersklasse M25-29 nicht. Mit dem 72. Gesamtrang von fast 2000 männlichen Startern war das Rennen erfolgreich. Glückwunsch an Björn für den Slot in der M30.

Team Silla Hopp

Team Silla Hopp Tristan, Simon und Björn